Ökologie Umwelt

..... unser Betrag zum Schutz der Natur und Umwelt, der Nutzung und Herstellung erneuerbarer Energien.

Photovoltaikanlagen

Auf der Flugzeughalle, dem Verwaltungsgebäude und den Garagen der Flugplatzgesellschaft  wurde im Jahr 2008 eine 140 kWp-Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Die Anlage auf einer Fläche von ca. 2.500 qm umfasst 1.630 Module. Dabei wird Strom von jährlich zirka 125.000  kWh erzeugt. Im Jahr 2012 wurde eine Freilandphotovoltaikanlage im Süden des Geländes mit 2.126 kWp und einer Fläche von 4,3 ha in Betrieb genommen. Wir planen, diese Freilandphotovoltaikanlage bis zum Jahr 2019 auf 8,4 ha zu erweitern. Mit der Stromeinspeisung aller Anlagen auf unserem Gelände in das öffentliche Netz erfolgt somit eine CO2-Reduktion von jährlich über 2.500 to.

Lärmemmission

Im Vergleich zu verschiedenen Lärmquellen bringen es Flugzeuge der Allgemeinen Luftfahrt in der Startphase - gemessen in einer Entfernung von 300 Metern - gerade mal auf 70 bis 75 dB(A); modernere Flugzeuge liegen nochmals deutlich darunter bis 60 dB(A) - ein Geräuschpegel, der bei stärkster Belastung entsteht, also nur in einer kurzen Phase beim Start. 
Der Geräuschpegel eines Flugzeuges liegt unter dem, was wir als Fahrgeräusch mit unseren Automobilen, LKW und Motorrädern als selbstverständlich hinnehmen. Rasenmäher mit Schnittbreiten zwischen 50 und 100 cm haben Lärmwerte bis 100 dB(A) und sind damit deutlich lauter als Flugzeuge.
95 % der am Flugplatz stationierten Flugzeuge haben den über die europäische Norm hinausgehenden erhöhten Lärmschutz.

Ökologie

Wegen der luftsportlichen Nutzung haben sich bei uns schützenswerte Lebensraumtypen und Artengemeinschaften erhalten, die andernfalls längst überbaut oder anderweitig zerstört worden wären. Gerade in landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten bieten Luftsportgelände einen Lebensraum, der in der Umgebung selten geworden ist. Flugplätze weisen hohe Lebensraumpotenziale auf. Nur ein verhältnismäßig kleiner Teil der gesamten Flugplatzfläche, die Start-, Lande- und Rollbahnen, werden intensiv genutzt. Die großen Sicherheitsflächen daneben werden offengehalten. Auf unserem Flugplatz wird nicht gedüngt, es werden keine Pestizide ausgebracht und das Land wird nicht umgebrochen. In den Sicherheitsbereichen kann die Mahd auf ein- bis zweimal im Jahr beschränkt werden. Der Flugplatz ist vor über 40 Jahren entstanden. Er bietet seither einen nahezu unveränderten stabilen Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren, darunter viele bedrohte Arten. Diese Tiere leben und brüten erfolgreich, mitunter in unmittelbarer Nachbarschaft der startenden und landenden Flugzeuge.  

Schadstoff

Der Landverbrauch ist bei der Luftfahrt äußerst gering. Während man beim Straßenverkehr tausende Kilometer Straße braucht, um zu einem entfernten Ort zu gelangen, genügen beim Flugzeug nur wenige Hundert Meter Start- und Landebahn.
Auch beim Schadstoffausstoß schneidet der Sichtflugverkehr gut ab: Eine im Auftrag des Umweltbundesamtes zum motorisierten Verkehr in Deutschland (Energieverbrauch und Luftschadstoffemission des motorisierten Verkehrs ...) erstellte Studie aus dem Jahr 1992 spricht von "mengenmäßig unbedeutenden Sichtflugverkehr" und geht in den folgenden 300 Seiten darauf speziell nicht mehr ein. 

Treibstoff

Der Verbrauch des Sichtflugverkehrs beträgt nur 0,03% des gesamten Benzinverbrauchs. Ein modernes Flugzeug benötigt ca. 7,5 l/100 km und das bei Tempo 180 km/h. 
Eine Cirrus SR22 benötigt pro Stunde 50 Liter Kraftstoff. Dies entspricht bei einer Reisefluggeschwindigeit von 350 km/h ungefähr 15 Liter pro 100 km und befördert dabei 4 Personen. Autos müssen Straßen benutzen; Flugzeuge können direkt fliegen und sind damit schneller und kürzer unterwegs.